Techem Newsroom

Aktuelles

Sozialverträglicher Klimaschutz durch dezentrale Energieversorgung im Quartier

  • Urbanisierung erhöht Relevanz von Quartieren
  • Energieversorgung durch Kraft-Wärme-Koppelung bietet Effizienzpotenziale
  • Durch dezentrale Versorgung Wohnimmobilien profitabel und sozialverträglich bewirtschaften

Eschborn / München, 7.10.2014 – Eine zunehmende Reurbanisierung führt in den kommenden Jahren zu einer weiteren Verdichtung der Lebensräume, vor allem in den wichtigen deutschen Großstädten. In ihrer Folge wird die Bedeutung solcher städtischer Wohnquartiere deutlich zunehmen. Diese Entwicklung ermöglicht zusätzliche Ansätze für hocheffiziente Wärme und Stromerzeugung, wenn diese Immobilen dezentral versorgt werden. Quartiersversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung und Direktstrom-Nutzung kann somit merklich zur CO2-Einsparung in Immobilien beitragen. Unter geltenden rechtlichen Regelungen ist das Konzept jedoch noch nicht überall wirtschaftlich umsetzbar. Dies ist die zentrale Aussage einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Politik, Wohnungswirtschaft sowie Wissenschaft, zu der der Energiemanager Techem Anfang Oktober 2014 nach München geladen hatte. Das Erreichen der nationalen Energieziele, so das Podium, wird künftig auch davon abhängen, wie es Politik und Wohnungswirtschaft gelingt, solche Versorgungskonzepte auszugestalten und zu fördern.

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"Vorsicht bei Amortisationsrechnung"

IKZ Fachplaner, August 14

Energiekennwertestudie zeigt massive Verbrauchsspreizungen und deutliche Abweichungen zwischen Bedarf und Verbrauch
Bei der Betrachtung des Gebäudebestandes offenbaren sich enorme Spreizungen im Energieverbrauch, hervorgerufen durch Unterschiede in der Gebäudehülle, der Anlagentechnik sowie dem Nutzerverhalten. Zur Erreichung der Sanierungs- und damit Einsparziele im Gebäudebestand bedarf es daher umfangreicher Investitionen. Doch Investitionen müssen sich rechnen. Und bei der Amortisationsrechnung von Investitionen in die Energieeffizienz, etwa in eine kostspielige Dämmung der Außenhülle, ist Vorsicht geboten: Der Unterschied zwischen theoretisch errechnetem Bedarf und dem tatsächlichen Energieverbrauch ist insbesondere bei sanierten Gebäuden groß.

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"Es funkt an der Heizung"

EuroHeat&Power, Heft 7-8/14

Über elektronische Messgeräte kann der Energieverbrauch zur späteren Verteilung der Kosten für Heizung und Warmwasser präzise, verbrauchsgerecht und zeitnah ermittelt werden. Das unterstützt positive Veränderungen des Nutzerverhaltens und bietet zudem Möglichkeiten zur Optimierung der Heizungsanlage. Dazu sind jedoch Erfassungsgeräte notwendig, die ihre Messdaten per Funk an die Anlagensteuerung und den Energieversorger oder -dienstleister übermitteln.

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Immobilienanzeigen im neuen Kleid

Laut neuer EnEV müssen Immobilienanzeigen speziell gestaltet werden

Eschborn. Mit der Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben sich zum 1. Mai 2014 auch die Inhalte und die Verwendung von Energieausweisen verändert. Aufgrund neuer Energieeffizienzklassen besitzen die neuen Ausweise noch aussagekräftigere und übersichtlichere Aussagen zum energetischen Standard der Gebäude. In Immobilienanzeigen für Vermietung oder Verkauf müssen einige dieser Informationen zukünftig verpflichtend dargestellt werden. Ab dem 1. Mai 2015 drohen bei Nichtbeachtung Bußgelder.

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Techem wächst auf breiter Basis

  • Moderne Funktechnologie setzt sich weiter durch
  • Erneut positive Entwicklung im internationalen Geschäft
  • Dezentrale Energieversorgung in Immobilien nimmt zu

Eschborn. Der Energiemanager Techem setzt weiter auf Kontinuität und hat im Geschäftsjahr 2013/14 (Ende: 31. März) einen Konzernumsatz von 719 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (703,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um 2,7 Millionen Euro auf 235,2 Millionen Euro gesteigert werden. Techem beschäftigt 3.420 Mitarbeiter (3.185 im Vorjahr) in mehr als 20 Ländern und hat 9,9 Millionen Wohnungen (9,5 Millionen im Vorjahr) im Service. Maßgeblicher Wachstumsträger mit einem Umsatzplus von 7,6 Prozent war der Geschäftsbereich Energy Services mit 591,1 Millionen Euro (549,6 Millionen im Vorjahr). Das Investitionsvolumen insbesondere für den Austausch von Erfassungsgeräten, aber auch in neue Heizungsanlagen ist mit rund 90 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Gerätezahl im Service von Techem nahm weltweit auf insgesamt 49,7 Millionen zu (48,3 Millionen im Vorjahr), insbesondere bei funkbasierten Geräten. Im Geschäftsbereich Energy Contracting verzeichnete Techem einen Rückgang des Umsatzes auf 127,9 Millionen Euro (154 Millionen im Vorjahr). Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 erwartet Techem über alle Geschäftsfelder hinweg erneut ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich.

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Bremer mobil, Berliner sesshaft

  • Bremer und Saarländer ziehen am häufigsten um
  • Hamburger und Berliner bleiben ihrer Wohnung am treuesten

Eschborn. Fast jeder zehnte Mieter hat im vergangenen Jahr seinen Wohnsitz gewechselt. Die Umzugsquote lag auf die Bundesländer bezogen im Schnitt bei 9,9 Prozent. Besonders standorttreu waren dabei die Mieter in der Hauptstadt – in Berlin zogen nur 7,6 Prozent um. Auch die Mieter in Hamburg und in Sachsen hingen an ihrer Wohnung. Hier lag die durchschnittliche Umzugsquote bei 8,2 Prozent (Hamburg) beziehungsweise 8,5 Prozent (Sachsen). Überdurchschnittlich mobil waren hingegen die Bewohner in Bremen (14 Prozent), im Saarland (11,8 Prozent) und in Schleswig-Holstein (11,7 Prozent). Im Mittelfeld liegen Nordrhein-Westfalen (10 Prozent), Sachsen-Anhalt (9,9 Prozent) und Bayern (9,7 Prozent).

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Verkauf oder Vermietung von Immobilien: Ab Mai gilt Übergabepflicht für Energieausweis

  • Obligatorisch für Verkauf oder Vermietung
  • Bessere Darstellung der energetischen Gebäudequalität
  • Grundsätzlich Bestandsschutz für alte Ausweise

Eschborn. Der Energieausweis gewinnt mit der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) zum 1. Mai 2014 deutlich an Bedeutung. Ab dann muss er unverzüglich nach Vertragsunterzeichnung zumindest in Kopie an Käufer oder Mieter übergeben werden. Außerdem müssen bei Vermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses bereits in den meisten Immobilienanzeigen Inhalte aus dem Energieausweis veröffentlicht werden. Das Dokument enthält dazu zahlreiche Informationen zum Energiebedarf bzw. -verbrauch von Gebäuden. Diese Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot (Bandtacho) dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf bzw. Energieverbrauch) bis H (hoher Energiebedarf bzw. Energieverbrauch). Die energetische Qualität des Gebäudes soll so noch transparenter und vor allem verständlicher dargestellt werden. Zudem wird der bereits in bisherigen Energieausweisen vorhandene Bandtacho deutlich verändert und dem Gebäudeenergieeffizienzniveau der neuen EnEV angepasst. Statt der maximal 400 kWh/(m²a) (Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr) wird die Skala bereits bei 250 kWh/(m²a) enden.

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Große Trinkwasseranlagen anfälliger für Legionellen

  • Nahezu jede achte Anlage betroffen: deutschlandweite Befallsquote von 13,3 Prozent
  • Anfälligkeit der Trinkwasseranlage steigt mit ihrer Größe
  • Einfache Präventionsmaßnahmen vermeiden Befall und verringern Wasserverbrauch

Eschborn. In großen Trinkwasseranlagen ist die Wahrscheinlichkeit eines zu hohen Legionellenbefalls höher. Diesen Schluss legt eine Ergebnisbewertung des Energiemanagers Techem nahe die zeigt: Mit der Größe einer Liegenschaft steigt auch die Befallsquote. Bis zum 31. Dezember 2013 musste laut Trinkwasserverordnung in einem großen Teil der deutschen Mehrfamilienhäuser die Trinkwasserinstallation auf Legionellenbefall überprüft werden. Durch eine Kooperation mit dem akkreditierten SGS Institut Fresenius ist Techem hierfür einer der wenigen bundesweit agierenden Anbieter auf dem Markt. Die Auswertung von Techem basiert auf den dabei gewonnenen, gemeinsamen Analyseergebnissen. Das Unternehmen wertete die anonymisierten Analyseergebnisse von über 176.000 Proben aus, die bis zum Jahresende 2013 in annähernd 25.000 Mehrfamilienhäusern genommen wurden. Die Auswertung liefert damit einen bundesweiten Trend.

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Pilotprojekt startet in drei Landesimmobilien - Einzelraumregelung mindert CO2-Emissionen um bis zu 370 Tonnen im Jahr

Berlin, 31. März 2014. Im Rahmen eines Energiedienstleistungsvertrages zwischen dem Land Berlin, vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), und dem Energiemanager Techem startet am morgigen Dienstag ein Modellvorhaben zur Einzelraum-temperaturregelung im Landgericht Tegeler Weg 17-20, im Oberstufenzentrum Immenweg 6-10 und im Gebäudekomplex Bernhard-Weiß-Straße 6/Keibelstraße 36. Die drei Landesimmobilien wurden mit elektronischen Einzelraumtemperaturregelungssystemen (ETR) ausgestattet, die den CO2-Ausstoß um ca. 370 Tonnen im Jahr senken. Das entspricht einer Reduzierung um rund 20 %. Mit dem ETR werden die Raumtemperaturen und damit der Heizenergieverbrauch künftig entsprechend der tatsächlichen Raumnutzung beeinflusst. Das bedeutet: Ungenutzte Räume gehen konsequent in einen Sparbetrieb und Raumüberhitzungen werden vermieden.

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Zahl des 22. März (Weltwassertag)

98,3 Liter

Warm- und Kaltwasser pro Tag verbrauchten die Deutschen durchschnittlich im Jahr 2012. Das ergab eine Erhebung des Energiemanagers Techem auf Basis der Abrechnungsdaten im Jahr 20131. Die Bewohner der rund 135.000 von Techem im Rahmen der Studie untersuchten Gebäude brauchten demnach pro Tag durchschnittlich 30,5 Liter Warmwasser (2011: 31 Liter) und 67,8 Liter Kaltwasser (2011: 68 Liter). Der durchschnittliche Energieverbrauch für die Erwärmung des Trinkwassers lag bei 28 kWh/m2 Wohnfläche (Heizöl), 33 kWh/m2 (Erdgas) und 27 bei kWh/m2 (Fernwärme). Die Durchschnittskosten pro m2 Wohnfläche lagen bei rund 2,32 € für Heizöl, bei 2,08 € für Erdgas und bei rund 2,80 € für Fernwärme.

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