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Wärme und Strom: Effizienz aus dem Heizungskeller

Experten diskutieren am Vorabend der ISH über die Zukunft der Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft

Eschborn. Bis 2020 sollen 25 Prozent der Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt werden – so steht es im Koalitionsvertrag. Denn die Technologie ermöglicht eine hocheffiziente Energieerzeugung und auch eine Stabilisierung der Stromnetze. Trotzdem gibt es noch sehr viel ungenutztes Potenzial im Zusammenhang mit der Kraft-Wärme-Kopplung, gerade in der Wohnungswirtschaft. Das liegt sowohl an den technischen und administrativen Herausforderungen als auch an den wirtschaftlichen Risiken bei unprofessioneller Umsetzung. Welche Ansätze die Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft voranbringen können, diskutiert der Energiemanager Techem mit weiteren Branchen-Experten am Vorabend der Fachmesse ISH.

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Energiewende aus dem Häuschen

Forsa-Umfrage: Umweltfreundliche Stromerzeugung im Heizungskeller steht bei vielen Verbrauchern hoch im Kurs – wenn der Preis stimmt.

Eschborn. Mit umweltfreundlichem Strom aus dem Heizungskeller einen Beitrag zur Energiewende leisten? Wenn es nach den rund 1.000 befragten Mietern und Wohnungseigentümern in Mehrfamilienhäusern einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von Techem geht, ist das Interesse daran groß. So finden 63 Prozent die Möglichkeit mindestens interessant, neben Wärme auch Strom zu beziehen, der hausintern durch die Heizungsanlage erzeugt wird. Bei 21 Prozent stößt sie sogar auf sehr großes Interesse. Als Hauptargument wurden von 38 Prozent der Befragten spontan die geringeren Kosten genannt, gefolgt von der „Entlastung der Umwelt“ und der größeren Unabhängigkeit von Stromanbietern. Quelle des Stroms aus dem Heizungskeller sind sogenannte Blockheizkraftwerke. Diese erzeugen dank Kraft-Wärme-Kopplung Wärme und Strom in einem Arbeitsschritt und sind damit gegenüber getrennter Energieerzeugung rund 40 Prozent effizienter.

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"WGG nutzt erfolgreich serviceorientierte Heizkostenabrechnung"

www.haufe.de/immobilien, am 11.02.2015

Die Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG (WGG) nutzt seit 2005 die serviceorientierte Heizkostenabrechnung (SOHA) und konnte ihre Abrechnungsprozesse dadurch beschleunigen.

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"Niedrige Energiepreise erreichen Mieter verspätet"

dpa, am 02.02.2015

Eckart Gienke, dpa Mildes Wetter und fallende Ölpreise entlasten Mieter und Hausbesitzer
bei den Heizkosten. Doch fallen die Einsparungen unterschiedlich aus. Vor allem Mieter mit
Ölheizungen könnten sich zu früh gefreut haben.

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Spanien: Techem wächst international weiter

    • Starke Nachfrage nach verbrauchsabhängiger Abrechnung erwartet
    • Vorgaben der Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie betreffen rund 1,4 Millionen spanische Wohnungen
    • Internationales Wachstums unterstreicht Techems strategischen Kurs

    Eschborn. Der Energiemanager Techem bietet seit Januar 2015 Mess- und Abrechnungsdienstleistungen auch in Spanien an. Mit diesem Schritt dehnt Techem als einer der führenden Anbieter für Energieabrechnungen und Energiemanagement in Gebäuden seine Geschäftstätigkeit in Europa weiter aus und setzt auf internationales Wachstum. Besondere Chancen für Energiemanagement in spanischen Immobilien sieht Techem vor dem Hintergrund der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie (EED). Diese soll europaweit die Energieeffizienz in Immobilien verbessern. Gleichzeitig stellt sie die dortige Immobilienwirtschaft vor neue Aufgaben, etwa die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heizwärme und Warmwasser. Dieses Prinzip ist in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten Standard und trägt dazu bei, den entsprechenden Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent zu senken. In Spanien ist die verbrauchsabhängige Abrechnung dagegen noch die Ausnahme.

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    Heizkosten für 2014

    Zeitpunkt des Brennstoffkaufs entscheidet

    • Energieverbrauch geht um rund 16 Prozent zurück: Haushalte profitieren vom wärmsten Jahr seit Bestehen der regelmäßigen Temperaturmessungen
    • Rückgang des Ölpreises um 8,4 Prozent; nahezu konstanter Gaspreis (+0,2%)
    • Brennstoff-Restbestände aus 2013 reduzieren die prognostizierten Einspareffekte bei Ölheizungen merklich

    Eschborn. Nach einer Prognose des Energiemanagers Techem reduzierte sich der durchschnittliche Heizenergieverbrauch 2014 in deutschen Haushalten gegenüber 2013 um etwa 16 Prozent. Zudem sank der Heizölpreis durchschnittlich um 8,4 Prozent, der Gaspreis blieb nahezu identisch. Niedriger Verbrauch gepaart mit sinkenden Preisen sollte eigentlich dazu führen, dass sich die Heizkosten für Haushalte mit Ölnutzung gleich mehrfach verringern und die Heizkosten dort um durchschnittlich 23 Prozent zurückgehen.

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    Nordlichter heizten im letzten Winter besonders ein

    Städte von der Waterkant mit höchstem Energieverbrauch für
    Heizung und Warmwasser

    • Husum, Itzehoe und Flensburg: Deutschlandweit höchster Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser
    • Verbrauchsrückgang nur in Potsdam und Schwerin
    • Stärkster Verbrauchsanstieg in Neumünster, Oberhausen und Leverkusen

    Eschborn. Unter den zehn Städten mit dem höchsten Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in Mehrfamilienhäusern kommen 2013 allein acht aus den norddeutschen
    Küstenregionen. Das zeigen Auswertungen des Energiemanagers Techem. Die Stadt Husum in Schleswig-Holstein liegt dabei mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 184,42 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Wohnfläche an der Spitze. Auf den Plätzen zwei
    und drei folgen Itzehoe (183,86 kWh/m2) und Flensburg (182,89 kWh/m2). Aus dem süddeutschen Raum sind dagegen lediglich Bad Homburg und Heidenheim unter den zehn Städten mit dem höchsten Verbrauch: Heidenheim ist mit 177,89 kWh/m2 auf Platz sieben und Bad Homburg mit 173,21 kWh/m2 auf Platz zehn.
    Weniger eindeutig zeigt sich das Bild bei den niedrigsten Verbräuchen in 2013. Hier liegt Rostock mit 111,57 kWh/m2 an der Spitze, gefolgt von Pforzheim (118,15 kWh/m2) und Schweinfurt (121,96 kWh/m2). Der Energieverbrauch wird hauptsächlich von den klimatischen Verhältnissen, der Bausubstanz und energetischen Qualität der Gebäude, der Heizungsanlagentechnik sowie dem Verbrauchsverhalten der Bewohner beeinflusst.

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    Mehr Energieeffizienz für Regensburg

    • Bürgermeister Jürgen Huber eröffnet Techem Wärmezentrale für Regensburger Candis-Viertel
    • Blockheizkraftwerke liefern Wärme und Strom 40 Prozent effizienter

    Eschborn. Eine hocheffiziente zentrale Wärmeversorgungsanlage wurde heute im neuen Candis-Viertel in Regensburg offiziell eröffnet. Mit ihrem nachhaltigen, regenerativen Wärmekonzept versorgt die Anlage knapp 1.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Sie erhalten 90 Prozent der über das Jahr benötigten Wärme aus zwei mit Biomethan befeuerten Blockheizkraftwerken. In Zeiten mit besonders großem Wärmebedarf unterstützen zwei erdgasbetriebene Spitzenlastkessel die Versorgung. Die Anlage verfügt außerdem über einen Wärmespeicher von 60.000 Litern Fassungsvermögen, um die Wärmeerzeugung optimal zu steuern. Zusätzlich zur produzierten Wärme erzeugen die beiden Blockheizkraftwerke Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Durch diese Kraft-Wärme-Kopplung ist ein Blockheizkraftwerk rund 40 Prozent energieeffizienter als andere Wege der Energieerzeugung. Pünktlich zu Beginn der kalten Jahreszeit und damit der Heizperiode eröffneten Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg, Ferdinand Schmack von der verantwortlichen Projektgesellschaft Ferdinand Schmack Junior GmbH und Karl Moll aus der Geschäftsführung des Energiemanagers Techem das neue Heizhaus.

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    "Legionellen in Trinkwasseranlagen"

    EuroHeat&Power, Ausgabe 10/2014

    Im November 2011 ist die erste Novellierung der Trinkwasserverordnung mit einer Reihe von Änderungen in Kraft getreten. Dabei gab es einen Aspekt, der für eine erhöhte öffentliche Wahrnehmung gesorgt hat: die Einführung einer verpflichtenden Überprüfung von Trinkwasseranlagen in Wohnimmobilien ab einer bestimmten Größe auf Legionellen, die nach einer zweiten Novellierung im Dreijahresrhythmus stattfinden muss. Zudem hat der Gesetzgeber erstmals einen technischen Maßnahmenwert für Legionellen in Trinkwasseranlagen von Wohnimmobilien eingeführt. Neben der regelmäßigen Kontrolle des Trinkwassers empfehlen sich vorbeugende Maßnahmen, um das Risiko für einen Legionellenbefall in einer Trinkwasseranlage möglichst gering zu halten.

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    Energieeffizienz in Immobilien: kaum Fortschritte, merkliche regionale Unterschiede

    Techem Energiekennwerte-Studie 2014

    • Auswertung von rund 1,5 Millionen Verbrauchsinformationen und 44.000 Energieausweisen
    • Deutliche regionale Unterschiede bei Verbrauch, energetischem Gebäudezustand und Alter der Heizungsanlage
    • Hohe Verbrauchskosten durch kühlen und langen Winter sowie hohe Preise
    • Deutliche Kostenunterschiede zwischen Heizöl, Erdgas und Fernwärme

    Eschborn. Ein gestiegener Energieverbrauch gepaart mit weiterhin hohen Energiepreisen riss im vergangenen Jahr insgesamt erneut ein Loch in die Portemonnaies deutscher Haushalte. Grund für den Mehrverbrauch waren die 2013 gegenüber dem Vorjahr kühlere Witterung und eine vergleichsweise lange Heizperiode. Die Verbräuche stiegen pro Quadratmeter für die gemeinsame Erzeugung von Heizwärme und Warmwasser für Fernwärme um rund 3,8 Prozent, für Erdgas um rund 4,6 Prozent und für Heizöl um rund 5,4 Prozent gegenüber 2012. Das geht aus der aktuellen, deutschlandweiten Energiekennwerte-Studie des Energiemanagers Techem hervor, die Mitte Oktober veröffentlicht wurde. Die Analyse basiert auf Daten, die im Rahmen der Verbrauchsabrechnungen von rund 1,5 Millionen Wohnungen in 125.000 Mehrfamilienhäusern bundesweit erhoben und für die Energiekennwert-Studie anonymisiert ausgewertet wurden. Sie liefert detaillierte Informationen zu Energieverbräuchen für Heizung und Warmwasser in Mehrfamilienhäusern in rund 140 deutschen Städten, für unterschiedliche Gebäudegrößen und Energieträger.

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