Spanien: Techem wächst international weiter

    • Starke Nachfrage nach verbrauchsabhängiger Abrechnung erwartet
    • Vorgaben der Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie betreffen rund 1,4 Millionen spanische Wohnungen
    • Internationales Wachstums unterstreicht Techems strategischen Kurs

    Eschborn. Der Energiemanager Techem bietet seit Januar 2015 Mess- und Abrechnungsdienstleistungen auch in Spanien an. Mit diesem Schritt dehnt Techem als einer der führenden Anbieter für Energieabrechnungen und Energiemanagement in Gebäuden seine Geschäftstätigkeit in Europa weiter aus und setzt auf internationales Wachstum. Besondere Chancen für Energiemanagement in spanischen Immobilien sieht Techem vor dem Hintergrund der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie (EED). Diese soll europaweit die Energieeffizienz in Immobilien verbessern. Gleichzeitig stellt sie die dortige Immobilienwirtschaft vor neue Aufgaben, etwa die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heizwärme und Warmwasser. Dieses Prinzip ist in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten Standard und trägt dazu bei, den entsprechenden Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent zu senken. In Spanien ist die verbrauchsabhängige Abrechnung dagegen noch die Ausnahme.

    Insofern wird die EED bei allem Nutzen nach Einschätzung von Techem auch Herausforderungen für die spanische Wohnungswirtschaft mit sich bringen. "Das Thema ist für die dortige Immobilienwirtschaft neu, erfordert hohe Expertise über Energieverbrauch in Immobilien und im Erfassen und Verarbeiten großer Informationsmengen", erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung von Techem, Hans-Lothar Schäfer. "Aus diesem Grund erwarten wir eine große Nachfrage in Spanien. Ziel ist es, Techem Spanien in den nächsten drei bis fünf Jahren im dynamisch wachsenden Markt der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Wärmeenergie fest zu etablieren."

    Laut Techem-Schätzungen betrifft die EED in Spanien rund 1,4 Millionen Wohnungen. Hier müssen Heizkostenverteiler laut Verordnung bis zum 31.12.2016 eingebaut werden. Mit dem Aufbau einer Ländergesellschaft in Spanien setzt das Unternehmen konsequent den Weg fort, den es bereits mit dem Kauf des skandinavischen Energiedienstleisters Inergi im Januar 2014 eingeschlagen hatte.

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