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Wasserknappheit in deutschen Gemeinden – wie mit einfachen Mitteln Wasser gespart werden kann

Eschborn, 25. August 2020. Aufrufe zum Sparen, kurzzeitige Einsätze von Wassertankfahrzeugen – in einigen Gemeinden Deutschlands wird das Wasser knapp. Grund ist nicht nur der heiße und trockene Sommer. Auch die Corona-Pandemie sorgt für erhöhten Wasserverbrauch: Viele Deutsche verbringen ihren Urlaub in diesem Jahr zu Hause und verbrauchen mehr Wasser als normal, zum Beispiel, wenn der private Swimmingpool für Abkühlung sorgt.

Um die Trinkwassersituation zu entspannen, gilt es nun besonders sorgsam mit dem nassen Gut umzugehen. Neben dem offiziell von Behörden angemahnten Verzicht auf Tätigkeiten, wie Planschbecken zu befüllen, Rasenflächen zu bewässern oder Fahrzeuge und Hofflächen zu reinigen, gibt es weitere Möglichkeiten, um mit wenig Aufwand langfristig und ganz nebenbei Wasser zu sparen. Techem, ein weltweit führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude, gibt praktische Tipps für eine dauerhafte Senkung des Wasserverbrauchs:

  • Richtig spülen und waschen: Eine Geschirrspülmaschine kann den Abwasch deutlich effizienter erledigen als das Spülen per Hand. Dabei gilt jedoch genau wie bei Waschmaschinen: Das Gerät erst einschalten, wenn es voll ist und nach Möglichkeit ein Sparprogramm bei niedriger Temperatur wählen.
  • Wasserfresser austauschen: Haushaltsgeräte mit niedriger Effizienzklasse gelten schon lange als Stromsünder. Doch auch beim Wasser lässt sich der Verbrauch um bis zu ein Drittel senken. Alte Geschirrspüler und Waschmaschinen durch neue Geräte mit Effizienzklasse (A+++ oder A++) auszutauschen, macht sich schnell bezahlt.
  • Clever gießen: Auch bei der Gartenarbeit lässt sich der Wasserverbrauch senken. In den Sommermonaten sollte erst abends gegossen werden, sonst verdunstet das kostbare Nass. Außerdem: Nach Möglichkeit Regenwasser aus der Tonne nutzen. In extremen Trockenjahren sollte das Gießen zudem auf das Notwendigste beschränkt werden.
  • Dichtungen prüfen: Marode Dichtung, tropfender Wasserhahn – aufs Jahr gerechnet, kann das zwischen 1.000 und 2.000 Liter zusätzlichen Wasserverbrauch bedeuten. Es gilt: Wenn es tropft, unbedingt die Dichtung prüfen und tauschen.
  • Toiletten drosseln: Rund ein Drittel unseres Wasserverbrauchs jagen wir Tag für Tag durchs WC. Mit einer Stopp-Taste oder einer Zwei-Tasten-Lösung kann der Wasserverbrauch einer Toilette ungefähr halbiert werden.
  • Durchlauf verringern: Kostet wenig, bringt viel! Kleine Aufsätze am Wasserhahn – so genannte Perlatoren – und Sparduschköpfe reduzieren den Durchlauf von Wasser, ohne dass es sich so anfühlt. Je nach Duschverhalten hat sich so eine Investition (ab ca. 20 Euro) schon im ersten Jahr mehr als amortisiert.
  • Wasserverbrauch überwachen: Wer genau weiß, wie viel Wasser er verbraucht, wird sich in der Regel sparsamer verhalten. Dabei hilft ein regelmäßiger Blick auf den Wasserzähler und die Jahresabrechnung. Im Durchschnitt liegt der tägliche Wasserverbrauch in Deutschland bei ca. 125 Litern pro Person und Tag.*

Mehr Transparenz bezüglich der eigenen Wassernutzung können funkbasierte Zähler liefern, die den Verbrauch automatisch auslesen und sich so leichter auswerten lassen. Techem bietet beispielsweise die Möglichkeit, den Wasserverbrauch einer Immobilie in einem Online-Serviceportal zu analysieren und mit Daten aus der Vergangenheit abzugleichen. Bei hohem oder steigendem Verbrauch kann mit den oben genannten Tipps gegengesteuert werden.

Denn ein niedrigerer Wasserverbrauch schont nicht nur die örtlichen Reserven und die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

*Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

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