Wärmeverbrauch im Norden erneut auf hohem Niveau

  • Städte in Schleswig-Holstein mit hohen Verbräuchen
  • Bielefelder sparen im Vergleich zum Vorjahr am meisten

Eschborn. In Vorbereitung seiner jährlichen Energiekennwerte-Studie hat der Energiemanager Techem in gut 140 deutschen Städten den Energieverbrauch für Wärme und Warmwasser im Jahr 2017 in Mehrfamilienhäusern verglichen. Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass vor allem einige Städte zwischen den Meeren wie schon in den vergangenen Jahren im Schnitt den höchsten Energieverbrauch hatten.

Trotz Sparbemühungen verbrauchten die Einwohner von Rendsburg durchschnittlich immer noch 178,01 kWh/m2 (-1,52 % im Vergleich zum Vorjahr) und waren damit Spitzenverbraucher in Deutschland. Und auch die Bewohner von Lübeck (176,68 kWh/m2, +3,36 %), Salzgitter (176,67 kWh/m2, +0,39 %), Schleswig (175,85 kWh/m2, +0,12 %) und Itzehoe (171,46 kWh/m2, +1 %) heizten ordentlich ein. Die niedrigsten Verbräuche gab es in Schweinfurt, Hattingen und Bottrop.

Sparsame Westfalen

Obwohl mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 134,64 kWh/m2 nur im Mittelfeld, konnten die Bielefelder gegenüber dem Vorjahr mit weitem Abstand am meisten einsparen, indem sie den Energieverbrauch um mehr als acht Prozent verringerten (-8,43 %). Und auch die Lüdenscheider (-3,48 %), Rüsselsheimer (-3,47 %), Langenfelder (- 3,02 %) und Limburger Bewohner (-2,99 %) waren 2017 deutlich sparsamer als im Vorjahr. Spürbaren Mehrverbrauch gab es dagegen in Amberg, Oberhausen und Landshut.

Damit Mieter und Bewohner in der kommenden Heizperiode aktiv ihren Wärmeenergieverbrauch senken können, hat der Energiemanager Techem eine eigene Website eingerichtet. Unter www.cleverheizen.info finden sich viele Tipps und Tricks, um energiebewusst durch den Winter zu kommen.

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